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Konventioneller Estrich

Leistung 01

Konventioneller Estrich

Dank unseren erfahrenen und langjährigen Mitarbeitern beherrschen wir den Einbau konventioneller Estriche, der zu den körperlich schwersten Arbeiten gehört. Unsere geschulten und hochqualifizierten Mitarbeiter sind in der Lage, nahezu alle Zementarten konventionell einzubauen.

Zementestrich

Zementestrich überzeugt durch seine Unempfindlichkeit gegen Feuchtigkeit und kann daher im Innen- und Außenbereich sowie im Nassbereich verlegt werden. Darüber hinaus ist er als Heizestrich geeignet. Bei entsprechendem Zuschlag ist er frostbeständig und bei Verlegung auf diffusionsoffene Trennschichten weitgehend diffusionsoffen (und für den Einsatz auf Holzbalkendecken geeignet).

Bei entsprechender Dimensionierung kann er hohe Verkehrslasten aufnehmen. Nachteilig ist, dass Zementestrich erst nach 20–30 Tagen belegreif ist, dass er ein hohes Schwindmaß aufweist und darum zu Rissen neigt. Durch einseitiges Austrocknen neigt er zu Aufwölbungen, außerdem können maximal 40 m² ohne Fugen hergestellt werden. Eine Sonderform von Zementestrichen sind selbstnivellierende Zementfließestriche.

Calciumsulfatestriche

Die Vorteile von Calciumsulfatestrichen sind, dass sie spannungsarm, rissfrei und formbeständig sind. Da sie ein sehr geringes Schwindmaß aufweisen, sind sie mit Fußbodenheizung bereits nach sieben Tagen heizbar. Calciumsulfatestriche sind nur für trockene Innenbereiche geeignet und gegenüber Feuchtigkeit empfindlich.

Der konventionelle Calciumsulfatestrich besteht aus den Komponenten Anhydrit, Sand bzw. Kies, eventuell Zusatzstoffen und Wasser. Das Abbinden erfolgt durch Kristallisation.

Je nach Temperatur und Baustellenklima ist der Estrich nach drei Tagen begehbar und nach 28 Tagen voll belastbar. Da er empfindlich ist, muss er bei Bedarf eine Abdichtung oder Dampfsperre erhalten. Calciumsulfatestriche müssen ungehindert austrocknen können.

Calciumsulfat-Estrich (Anhydritestrich)

Selbstnivellierende Calciumsulfat-Estriche werden im Neubau, aber auch zur Renovierung von Anhydritaltestrichen eingesetzt. Ein weiteres Anwendungsgebiet sind Hohlraum- und Doppelböden. Als Bindemittel kommen Naturanhydrit, synthetischer Anhydrit, REA-Gips-Anhydrit, Alphahalbhydrat sowie Mischformen zum Einsatz.

Beigemischte Zusatzmittel wie Quarzsande, Kalksteinsplitter oder gebrochener Naturanhydrit bewirken eine gute Verdichtung des Estrichs. Calciumsulfatgebundene Estriche sind empfindlich gegen Feuchtigkeit und reagieren äußerst sensibel auf Überwässerung. Deshalb müssen sie bei Bedarf eine Abdichtung oder Dampfsperre erhalten.

Diese Maßnahme ist vom Planverfasser bei der Bauwerksplanung gesondert festzulegen. Außerdem wird die Oberfläche mit Schleifpapier der Körnung 16 angeschliffen und mit einem Industriestaubsauger abgesaugt, falls keine anderen verbindlichen Vorgaben bestehen. Die Nachbehandlung ist im Leistungsverzeichnis gesondert aufzuführen.

Calciumsulfat-Fließestriche sind spannungsarm und formbeständig; zudem lassen sich mit ihnen große Flächen fugenlos herstellen. Von Nachteil ist, dass sie nicht gegen Feuchtigkeit resistent sind. Außerdem ist der Aufwand bei der Verlegung der Dämmung höher.

Wir freuen uns auf Ihre Herausforderung.

Wir unterstützen Sie von der Planung bis zur Umsetzung. Lassen Sie uns über Ihr Projekt sprechen.

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